Archivio | febbraio, 2013

Der Existenzkrampf Israels ist Deutschlands Achillesferse

28 Feb

Der Existenzkrampf Israels ist Deutschlands Achillesferse

Kommentar zu Blüten der Entschleierung (7)
Von: Dr. Yavuz Özoguz
Im Namen des Erhabenen

Immer brüchiger wird die Mauer des Schweigens über das Unrecht, das von der Existenz Israels in seiner heutigen Form ausgeht und immer mehr Menschen haben auch den Mut das auszusprechen.
Die Heinrich-Böll-Stiftung hat sich Zeitungsberichten zufolge in diesen Tagen vom Berlinale-Friedenspreisträger Mahdi Fleifel distanziert. Der dänisch-palästinensische Regisseur hatte für seinen Film „A World Not Ours“ den 28. Friedensfilmpreis der Berlinale erhalten. Wenige Tage zuvor wurde das Pressefoto des Jahres 2013 des Fotografen Paul Hansen vorgestellt. Es zeigt eine trauernde Menschenmenge und drei tote Kleinkinder, die Opfer eines israelischen Raketenangriffs auf den Gaza-Streifen geworden sind. Immer deutlicher bröckelt die Front der Unterstützer der Verbrechen Israels. Und so kann auch wieder die Fragestellung des sogenannten Existenzrechts Israels nicht ewig mit allen Mitteln der pro-zionistischen Medien unterdrückt werden. Nach wie vor ist das Existenzrecht Israels eines der größten Tabus in der deutschen Gesellschaft, dass bereits die friedliche Diskussion darüber schon als Verbrechen angesehen wird, unabhängig von der inhaltlichen Sachlichkeit der Argumente. Die selbsternannten Vertreter der sogenannten Meinungsfreiheit werden zu den größten Zensurbefürwortern, wenn sich ein Text gegen Israel richtet. Ein Existenzrecht, welches nur durch Verbot jeglicher Diskussion darüber besteht, ist kein Recht sondern eher als Existenzkrampf zu bezeichnen. Israel ist vor mehr als sechs Jahrzehnten als Ergebnis des zweiten Weltkrieges im damaligen kolonialisierten Palästina gegründet worden. Sobald man die Frage aufwirft, mit welchem Recht das geschehen ist, gibt es zwei mögliche Antwortformen. Die Einen, die mehr oder weniger bereit sind Israel mit jedem noch so unmenschlichen Mittel zu „verteidigen“, holen zunächst einmal die Antisemitismuskeule heraus. Wer solch eine Frage aufwirft sei Antisemit. Dabei sind genau jene antisemitisch, die Israel und das Judentum derart verbinden, dass das gesamte Judentum für jedes Verbrechen Israels in Geiselhaft genommen wird! Die Anderen, die nicht jede vernünftige Frage gleich mit der Antisemitismuskeule mundtot machen wollen, haben zwei Argumente für die Gründung Israels. Zum einen sei es das biblische den Juden versprochene Land und zum anderen bedurften die Juden nach dem Holocaust einer eigenen Heimstätte. Die Folgefrage, warum denn dafür die Palästinenser vertrieben werden mussten bzw. bis heute ihr Land enteignet wird und sie Bürger zweiter oder dritter Klasse im eigenen Land sind, bleibt dann aber auch unbeantwortet. Das Dilemma Israels besteht nicht allein in der Gründungsfrage eines Staates auf Kolonialgebiet und auch nicht auf biblischen oder historischen Notwendigkeiten, sondern vor allem im Selbstverständnis des Staates. Israel versteht sich als „Judenstaat“. Es sei hier ausdrücklich darauf verweisen, dass Israel sich nicht als „jüdischer Staat“ bezeichnet, sondern als „Judenstaat“, und das tun zur Bestätigung deutsche Politiker auch. Ein jüdischer Staat wäre ein Staat, der nach den Regeln des Judentums handeln würde. Das ist aber in Israel absolut nicht der Fall. Die Gesetzgebung hat nur wenig mit dem Judentum zu tun. Ein Judenstaat hingegen erklärt „Juden“ zu einer Art „Rasse“ und bevorzugt diese gegenüber Menschen, die nicht jener „Rasse“ angehören. Zionistische Juden selbst erklären das damit, dass bei ihnen Religion und Nation untrennbar miteinander verbunden seien. Das hat zur Folge, dass z.B. Juden, die sich von der Religion des Judentums lossagen und z.B. lieber Christen sein wollen, nach dem Verständnis Israels dennoch weiterhin Juden sind. Eine Religionsfreiheit ist dem nationalzionistischen System fremd bzw. gleichgültig, weil es ein rassistisches System ist. Wäre das nicht der Fall müssten Nichtjuden als israelische Staatsbürger die gleichen Rechte genießen und die gleichen Pflichten haben und es gäbe keine Diskussion darüber, dass der Staat seine Identität verlieren würde, wenn Nichtjuden zu viele Kinder bekommen und eines Tages die Mehrheit bilden. Tatsächlich ist eines der Gründe dafür, dass immer wieder Palästinenser vertrieben werden und keine Gleichberechtigung aus dem Staatsverständnis heraus möglich ist, die Tatsache, dass Palästinenser eben keine Juden sind, sondern Christen und Muslime. Die sogenannten Siedlungen, die nur eine betrügerische Form von Kolonialismus ist, sind der beste Beweis dafür, dass Israel niemals vor hatte oder vor hat, irgendetwas mit irgendwem zu teilen. Es ist auch gar nicht möglich. Denn selbst wenn es einen palästinensischen Staat gäbe – unabhängig davon wie klein er am Ende ist – könnte der Judenstaat dennoch langfristig ohne Rassismus nicht existieren. Denn heute hat Israel rund 20% nichtjüdische Einwohner bestenfalls zweiter Klasse. Diese Menschen bekommen mehr Kinder. Juden hingegen verlassen Israel zunehmend, weil sie erkannt haben, dass ein rassistischer Staat letztendlich keine Zukunft im 21. Jh. haben wird. So steigt der Anteil an Nichtjuden in Israel beständig. Israels einzige Chance als „Judenstaat“ weiter zu existieren besteht in einem zunehmenden Rassismus. Oder anders ausgedrückt: Das gesamte Staatskonzept Israels ist ohne Rassismus nicht möglich! Um das Thema besser verstehen zu können, seien Diskussionen in Deutschland genannt oder Frankreich, die zumindest einen ähnlichen Charakter haben. In beiden Ländern gibt es einen zunehmenden Anteil an muslimischen Staatsbürgern. Sie haben die gleichen Rechte und Pflichten! Wenn jemand in Deutschland oder Frankreich auf die Idee käme, dass man Muslime ausweisen müsste (selbst wenn sie schon in dritter Generation Franzosen oder deutsche sind) , dann würde er sofort als übler Rassist und Nazi bloßgestellt, und das obwohl es sich hier um Bewohner handelt, die selbst oder deren Vorfahren vor 2-3 Generationen Migranten sind. Die Existenz Deutschlands oder Frankreichs wäre aber zweifelsohne nicht gefährdet. Selbst wenn es eines Tages eine muslimische Mehrheit gäbe, wäre Deutschland weiterhin Deutschland und Frankreich weiterhin Frankreich. Und muslimische Nachkommen „fühlen“ sich auch als Deutsche bzw. Franzosen, selbst wenn sie bezüglich Islam noch viele Auseinandersetzungen mit der Mehrheitsgesellschaft auszutragen haben. In Israel aber geht es nicht um die Rechte von eingebürgerten Migranten, sondern um die „ausbürgerten“ Ureinwohner. Die Migranten haben die Herrschaft übernommen und unterdrücken die Ureinwohner. Das ist weder bei Israel, noch bei Deutschland oder Frankreich akzeptabel! So steht Israel vor einem unlösbaren Dilemma. Entweder es wird immer rassistischer – als es der Staat ohnehin schon ist – dann werden die Bevölkerungen der Welt den Staat immer mehr hassen und Israel verliert dadurch seine Existenzbasis. Oder aber er benimmt sich wie ein demokratischer Staat, der allen seinen Bürgern die gleichen Rechte gewährt, dann wird eines Tages die Bürgermehrheit keinen Judenstaat wollen. Und das wird durch undemokratische Methoden verhindert. So oder so hat Israel nur die Chance zu existieren auf Basis von Verbrechen. Die amtierende deutsche Kanzlerin hat den Schutz Israels zur Staatsräson erklärt. Die Frage sei erlaubt, was damit gemeint ist. Wenn damit der Schutz aller zionistischer Verbrechen der Vergangenheit und Gegenwart gemeint ist, dann kann das unmöglich eine vertretbare deutsche Politik sein. Wenn aber der Schutz der Juden in Palästina gemeint ist, dann ist das eine gemeinsame Aufgabe aller Deutschen – und gerade Muslime müssten diesbezüglich vorneweg schreiten. Doch das ist im Rahmen von Israel nicht möglich. Damit ist Israel nicht nur zur Achillesverse der deutschen Glaubwürdigkeit in der Weltpolitik geworden. Israel ist auch die größte Gefahr für den Weltfrieden und der größte Angriff auf das Ansehen der Juden in der Welt. Selbst im so geknebelten Deutschland wird immer deutlicher, dass die Unterdrückung der Meinungsfreiheit diesbezüglich nur einen gärenden Antisemitismus erzeugt, der immer wieder nach neuen Ausdrucksformen sucht. Was bedeutet das für gläubige und praktizierende deutsche Muslime? Gerade deutsche Muslime müssen immer wieder in aller Deutlichkeit, unmissverständlich und ohne jegliche Abstriche klar machen, dass der Schutz von Juden auch eine islamische Aufgabe ist. Jegliche Ansichten unter Muslimen, die gegen „Juden“ gerichtet sind, müssen argumentativ, mit dem Bezug auf unsere Religion und den Heiligen Qur’an in aller Deutlichkeit zurückgewiesen werden. Jegliche Angriffe auf Juden aufgrund ihres Judentums ist der gleiche Rassismus, den wir dem Zionismus vorwerfen, und Rassismus ist im Islam verboten! Es wäre unredlich zu behaupten, dass alle Muslime diesen Aspekt schon hinreichend verstanden hätten, und so liegt diesbezüglich noch eine große Aufgabe vor uns; auch in Deutschland. Gleichzeitig aber sind wir als Muslime verpflichtet uns auf die Seite der Unterdrückten zu stellen, seien es Juden, Christen oder Muslime. Das bedeutet, dass wir immer wieder und mit Ausrichtung auf eine Langzeitwirkung darauf hinweisen müssen, dass Judentum und Zionismus nicht das gleiche sind. Wir müssen daran erinnern, dass Israel nicht mit Judentum gleichgesetzt werden darf. Wir müssen daran erinnern, dass das reine Judentum die gleichen Wertvorstellungen hat wie der Islam. Die Zehn Gebote verbieten auch jedem Juden die Unwahrheit zu verbreiten, was für einen nichtgläubigen Zionisten kein Hinderungsgrund zu sein scheint. Denn bezüglich des Ausbreitungscharakters Israels wird die ganze Welt zu belogen. Palästina gehört allen seinen wahren Einwohnern gemeinsam, seien es Juden, Christen oder Muslime. Es kann und darf nicht sein, dass ein Jude aus den USA, der noch nie in Israel war, dessen Eltern noch nie in Israel waren und dessen Ureltern und Urureltern auch nie dort waren US-Bürger sind bzw. waren mehr Rechte in Palästina hat als palästinensische Einwohner. Das ist ein klares Unrecht. Selbstverständlich ist klar, dass die Stimme weniger Muslime im diesbezüglich geknebelten Deutschland angesichts der unvorstellbaren Übermacht einer pro-zionistischen Presse kaum wahrnehmbar scheint und auf verlorenem Posten wirkt. Aber die Wahrheit ist immer stärker als die Falschheit, weshalb die Falschheit ja auch die Wahrheit zu verbieten sucht. Die Wahrheit ist, dass es nur dann Frieden in Palästina – und in der ganzen Welt – geben wird, wenn der zionistische Rassismus überwunden wird und der Zionismus diesbezüglich keine Sonderrechte in der Welt genießt. Davor haben die Zionisten eine Höllenangst, denn sie wissen auf welch wackeligem Boden ihre gesamte Argumentation gegründet ist und versuchen mit allen Mitteln jegliche Diskussion darüber zu verhindern. Dabei ist ihnen selbst das Wohl der Juden gleichgültig. Denn es geht dabei nicht um die Meinungsunterschiede der Religionen. Es geht Im Grunde noch nicht einmal um eine „Rasse“. Es geht um Macht, es geht um Imperialmacht, es geht um Herrschaft. Und so ist zu erklären, dass nichtjüdische Zionisten unter Multimilliardären in den USA Israel unterstützen, während nichtzionistische Juden Israel verdammen. Die Dauerfehde, die zionistische Politiker in Israel und deren deutsche Vertreter in zionistischen Verbänden auf deutschem Boden gegen den Iran schüren hängt weder mit Atomwaffen noch mit dem Islam oder dem Judentum zusammen. In keinem Land der Erde können Juden ihren Glauben so frei und geschützt praktizieren wie in der Islamischen Republik Iran. Es geht um Macht und Herrschaft. Doch die gesamte Menschheit steht vor einer Zeitenwende. Die USA werden nicht ewig das irakische Volk durch Terroranschläge spalten können. Die USA werden nicht ewig das pakistanische Volk durch Terroranschläge spalten können. Die USA werden nicht ewig deutsche Soldaten dazu bewegen können überall in der Welt zu intervenieren um westliche Interessen gewaltsam durchzusetzen. Und das zusammenbrechende Finanzsystem der Westlichen Welt wird es nicht ewig möglich machen, dass man mit gestohlenem Geld Kriege führt. Die Zukunft der Menschheit ist rosig, auch wenn es heute noch nicht so aussieht. Und eines Tages wird Jerusalem wirklich zum Heiligen Ort werden, an dem Juden, Christen und Muslime Hand in Hand gegen Unterdrückung in der Welt aufstehen und als Basis des Friedens ihre religiösen Unterschiede friedlich auf sehr hohem Niveau ausdiskutieren werden. Dann wird es Israel in seiner heutigen Form nicht geben. Die Staatsräson Deutschlands Israel zu schützen wird einer Staatsräson weichen, den Frieden in der Welt mit friedlichen Mitteln zu schützen. Und die Springerpresse wird nicht mehr gekauft werden als ehemaliges Propagandablatt eines Unterdrückersystems. Das mag für manche wie ein unerfüllbarer Traum klingen. Aber er ist die unzerstörbare Hoffnung, zu der die Wahrheit aufruft. Dr. Yavuz Özoguz (Wissenschaftlicher Leiter der Enzyklopädie des Islam – eslam.de) Schilfweg 53 D-27751 Delmenhorst e-Mail: yavuz@muslim-markt.de

( Fonte: http://www.german.irib.ir )

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Menschenrechtslage im Iran – Vorwürfe und Realität

28 Feb

Menschenrechtslage im Iran – Vorwürfe und Realität

Die Beachtung der Menschenrechte in den verschiedenen Ländern ist heute ein weltweit wichtiges Thema. Die Sensibilität in Bezug auf die Sicherstellung der Menschenrechte ist zwar wünschens- und lobenswert, aber leider ist die Aufsicht, die die internationalen Gremien in dieser Sache führen nicht gerecht.
Die Länder, die gegen die Hegemoniepolitik des Westens sind, werden immer scharf von den internationalen Gremien, die ja in großem Umfang unter dem Einfluss der westlichen Regierungen stehen, beobachtet.
Demgegenüber werden viele Fälle der Menschenrechtsverletzungen seitens der westlichen Regierungen und ihrer Verbündeteten übergangen oder es werden keine ernsthafte Schritte dagegen unternommen.

Die Islamische Republik Iran ist einer der Staaten, dem ständig von einigen westlichen Regierungen, insbesondere von den USA Menschenrechtsverletzungen vorgeworfen werden.
Unter dem Einfluss eben dieser Staaten hat der UN-Menschenrechtsrat, Ahmad Schahid zum Sonderberichterstatter für die Menschenrechte im Iran bestimmt.
Er soll am 11. März den letzten Bericht über die Menschenrechtslage im Iran dem UN-Menschenrechtsrat vorlegen.
Seinen dritten Bericht zu diesem Thema hat Ahmad Schahid am 11. Oktober 2012 dem dritten Komittee der UN-Vollversammlung vorgelegt, woraufhin eine Resolution gegen die Islamische Republik Iran herausgegeben wurde.
Wir möchten in diesem Beitrag den Inhalt dieses dritten Berichtes von Ahmad Schahid untersuchen, um in etwa eine Vorstellung von dem bevorstehenden letzten Bericht zu haben.

Obwohl kein Land auf der Welt behaupten kann, dass dort ideale Zustände herschen und alle Menschenrechte beachtet werden, ist der Bericht von Ahmad Schahid weit davon entfernt, die Realität in der iranischen Gesellschaft wiederzuspiegeln.
Der UN-Berichterstatter hat besorgniserregende Bilder über die Menschenrechtslage im Iran gezeichnet. Er behauptet, dass die Menschenrechte im Iran weitgehend verletzt werden und forderte die Verantwortungsträger des Landes auf, die Diskriminierung von Frauen und Mädchen und der ethnischen und religiösen Minderheiten zu verhindern.
Die Islamische Republik Iran hat eine ausführliche und dokumentierte Antwort auf den Bericht von Ahmad Schahid vorgelegt und seine Behauptungen, darunter Gewaltanwendung, Folter , Diskriminierung und fehlende Freiheit dementiert.
Der Iran unterstrich, dass der Bericht nicht gemäß den internationalen Bestimmungen erstellt wurde, seine Vorwürfe Wiederholungen sind und sich feindliche und politische Absichten dahinter verbergen.
Der Iran zweifelt die Quellen für diesen Bericht an und weist die angeführten „Belege“ der im Ausland ansässigen Gegner der IRI und der Revolution , zurück.
Im dritten Bericht von Ahmad Schahid heißt es, dass er mit circa 221 Personen an verschiedenen Orten und in verschiedenen Ländern zusammengetroffen ist und aufgrund dem, was diese Personen aussagten und an Beweise vorlegten seinen Bericht anfertigte. Aber es fragt sich wie dieser Berichterstatter der Uno mit Interviews von 221 Personen beweisen will, dass die Rechte einer Gesellschaft von über 75 Millionen verletzt wurden und es systematische Menschenrechtsverletzungen im Iran gibt?

Es liegen feste Anhaltspunkte dafür vor, dass Personen und Gruppen, die gegen die Revolution sind, unter dem Deckmantel der Verteidigung der Menschenrechte in ständigem Kontakt zu Ahmad Schahid stehen. Ein Beispiel liefert Frau Schirin Ibadi, die sogar der Europäischen Union den Vorschlag machte, einen Militärschlag auf ihr eigenes Land zu verüben.

Die Mitglieder der Munafiqin (sogenannt Modschaheddin Chalq) befinden sich ebenso unter den Leuten, die Ahmad Schahid ihre falschen Behautpungen über die Menschenrechtslage im Iran weisgemacht haben.
Diese Terrorgruppe hat seit Beginn der Islamischen Revolution mit Terrorakten gegen Regierungsmitglieder und wehrlose Landsleute gestartet und hat eng mit dem ehemaligen irakischen Diktator Saddam, dem Feind der Iraner, zusammengearbeitet.
Die über 30-jährige Geschichte der Islamischen Revolution im Iran dokumentiert, dass mehr als 17 Tausend Menschen den Terrorakten dieser Gruppe zum Opfer fielen.
Deshalb stoßen die Munafiqin im Iran auf heftige Ablehnung .
Wie ist es möglich, dass der Sonderberichterstatter der UNO, der unbedingt bei der Berichterstellung die rechtlichen Regeln beachten und aufgrund der Gerechtigkeit ein Urteil fällen muss, diese offene Tatsache nicht beachtet hat?

Wie kann Ahmad Schahid sich auf das, was diese Leute in Bezug auf die Menschenrechtssituation in Iran sagen, verlassen, während sie täglich Lügen über die Islamische Republik Iran verbreiten?

Außerdem haben unabhängige und aktive Bürgergruppen im Inland kritisiert, dass der UN-Berichterstatter, der sich mit ihnen getroffen hat, trotzdem er diese Treffen begrüßte, in seinem Bericht keinen Hinweis auf ihre Forderungen gemacht hat.
Ahmad Schahid hat nur die Aussagen von Leuten und Gruppen angeführt, die den Sturz der Islamischen Republik anstreben.
Die Vernunft gebietet aber, dass man sich nicht auf ungerechte und verzerrte Berichte stützen kann.

Schahid behandelt in seinem Bericht als erstes das Recht auf freie Meinungsäußerung und bemängelt, dass die Schmähung von heiligen Werten im Iran als Vergehen betrachtet und bestraft wird.
Natürlich gilt nach der Gesetzgebung der Islamischen Republik die Schmähung von Dingen, die der Bevölkerung heilig sind, als Strafttat , wobei wie bei anderen Straftaten bestimmte Bedingungen erfüllt sein müssen, damit sie als solche gilt, wie zum Beispiel, dass das Verhalten einer Person gemäß Gewohnheitsrecht als Beleidigung betrachtet wird und die Person, die eine Beleidigung begeht, sich bewusst ist, dass ihr Verhalten beleidigend ist.
Außerdem gilt selbst in den westlichen Ländern kein unbegrenztes Recht auf freie Meinungsäußerung. In diesen Ländern werden in Abständen unter dem Vorwand des Rechtes auf freie Meinungsäußerung die Heiligkeiten der Gottesreligionen geschmäht. Dabei werden Millionen von Anhängern dieser Religionen beleidigend angegriffen und wird ihr Recht auf Religionsfreiheit verletzt.
Es ist nicht akzeptabel, dass Leute bei Ausübung ihres Rechtes auf freie Meinungsäußerung das Recht auf Religionsfreiheit anderer verletzen.
Deshalb wird in der europäischen Menschenrechtskonvention die Religionsfreiheit zusammen mit der Meinungsfreiheit angeführt.
In den anderen Menschenrechtskonventionen wie dem internationalen Pakt über bürgerliche und politische Rechte wurde auch darauf hingewiesen, dass das Recht auf Meinungsfreiheit aufgrund des Gesetzes oder in Fällen, in denen die Rechte der anderen und die Wahrung der öffentlichen Ordnung und Moral zu achten ist, eingeschränkt wird.
In einigen europäischen Ländern, Kanada und Australien gelten Aussagen, welche zum Volks-, Rassen- und Religionshass führen und Diskriminierung oder Anfeindung und Gewalt provozieren können, als Strafttat.

Im Artikel 13 der US-Konvention für Menschenrechte (die im November 1969 verabschiedet wurde) wird das Recht auf freie Meinungsäußerung unterstützt, aber zugleich nicht als absolut betrachtet und es wird eingeschränkt, wenn die öffentliche Ordnung und Moral und das Ansehen von Personen angegriffen werden.
Der UN-Menschenrechtsrat hat in den Jahren 2008 und 2009 zwei Resolutionen über die Beleidigung von Heiligkeiten herausgegeben und die Staaten verpflichtet, in ihrer Gesetzesordnung Maßnahmen zur Verhinderung von religiös motivierter Bedrohung und Gewalt und Hass hervorrufende Handlungen durch Beleidigung von Religion vorzusehen.

Angesichts der Resolution des Menschenrechtsrates hätte man eigentlich von Ahmad Schahid erwarten sollen, dass er es würdigt, dass der Iran solche gesetzliche Maßnahmen bereits Jahre bevor dieser Rat sie empfohlen hat, eingeführt hat.
Aber es hat den Anschein, dass Ahmad Schahid etwas anderes im Sinn hat. Er führt im Zusammenhang mit der Anmahnung der freien Meinungsäußerung einen iranischen Sänger an, der in seinem Lied in beleidigender Art über die Heiligkeiten der iranischen Bevölkerung herzieht.

Es fragt sich wirklich, wie dieser UN-Berichterstatter eine Person verteidigt, die mit ihren beleidigendem Vorgehen, mehr als 75 Millionen Iraner verletzt hat. Selbst die Führer anderer Religionen im Iran haben diese Beleidigungen scharf verurteilt und der muslimischen Gesellschaft in ihrem Land ihr Mitgefühl ausgesprochen.

Der Sonderberichterstatter der Uno in Sachen Menschenrechte im Iran hat unter dem Begriff „Versammlungsrecht „ behauptet, dass die Tätigkeit von unabhängigen Gewerkschaften im Iran verboten sei. Diese Behauptung ist völlig haltlos und stimmt nicht mit der Wirklichkeit überein. Der Berichterstatter hat sich mit zwei Zeilen zu diesem Thema begnügt.
Aber im Iran gibt es sehr viele Gewerkschaften, die aktiv sind und immer wieder erhalten neue Gewerkschaften eine Erlaubnis für ihre Tätigkeit. Natürlich wird dabei vorausbedingt, dass sie die Gesetze der Islamuschen Republik Iran einhalten.
Im zweiten Teil werden wir weitere Abschnitte im dritten Bericht von Ahmad Schahid betrachten.

( Fonte: http://www.german.irib.ir )

Iran größter Kraftwerkbauer auf der Welt

28 Feb

Iran größter Kraftwerkbauer auf der Welt

Teheran (IRIB/Mehr) – Der Vizeminister für Strom und Energie des Energieministeriums Iran sagte: Die I. R. Iran weist das größte Wachstum im Bereich Kraftwerkbau und Stromerzeugung in den letzten 10 Jahren auf der Welt auf.

Mohammad Behzad sagte: “Aktuell können wir bei der Stromerzeugung auf einen Zuwachs bis auf 68, 380 Megawatt blicken.”
Behzad wies darauf hin, dass der Zuwachs der Stromerzeugung jährlich 7% beträgt und fügte hinzu: “Mit anderen Worten: “Der Iran verzeichnet beim Bau und der Inbetriebnahme von Kraftwerken einen Zuwachs, der doppelt so hoch ist wie der globale Durchschnitt.”
Behzad nannte den Iran, China und Spanien als die drei Länder mit dem höchsten Stromerzeugungszuwachs und sagte: “Diese drei Länder wiesen mehr als alle Staaten Zuwachs bei neuer Stromerzeugung auf.”
Laut dem Vize des Energieministeriums Irans im Bereich Strom und Energie hat der Iran unter den 20 größten Energieerzeugungsländern das größte Potential zur Erzeugung und für den Transfer von Strom.

( Fonte: http://www.german.irib.ir )